Die Caritas
im Jahr 2017

Nah an den Sorgen der Menschen

Das Vorwort des Direktors zum Nachlesen:

Liebe Interessierte an der Caritas-Arbeit in der Steiermark, liebe Freundinnen und Freunde der Caritas!

In Österreich erleben wir nach einer Phase der Unsicherheiten und der wirtschaftlichen Schwierigkeiten wieder viel wirtschaftliche Stabilität. Die Wirtschaft wächst und gottseidank zeigt sich das auch am Beispiel der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen. Aber gerade in dieser Phase, wenn wir erfolgreich sind, wenn wir spüren, dass wir einiges leisten können, braucht es auch einen guten, aufmerksamen Blick für jene Menschen, die schwach sind, die benachteiligt sind, die in ihren Lebenschancen eingeschränkt sind.

Wir erleben in der Caritas in den Beratungseinrichtungen und in den Pfarren, dass Menschen zu uns kommen und sagen: „wir brauchen Hilfe, damit wir den Alltag bewältigen können“. Insgesamt geht es uns als Caritas darum, dass wir soweit wir es umsetzen können, auch zeigen, was möglich ist: Wo Lösungen angeboten werden können, wie man heute Problemstellungen bewältigen kann. Am Beispiel des Wohnens, aber auch am Beispiel der Beschäftigung, wo unsere Beschäftigungsbereiche vielen Menschen durch Begleitung und durch Heranführen wieder Arbeit ermöglichen.

Vieles, was wir anbieten, sind solche Versuche, Lösungen anzubieten, damit Menschen wieder ein Stück weiter aus ihrer Not heraus gehen können und selbst befähigt werden, ihr Leben zu gestalten. Das gilt für den Bereich der Schule, wo wir vielen jungen Menschen einen Einstieg ermöglichen und sie auch befähigen, soziale Dienste zu leisten. Das brauchen wir auch, weil gerade die Caritas in ihren 16 Pflegewohnhäusern mit den 800 Betten dringend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt, damit wir Menschen gut begleiten können, auf ihrem Weg in der letzten Phase des Lebens.

Der Wirkungsbericht der Caritas Steiermark zeigt an elf konkreten Beispielen, wie vielfältig die Angebote und Leistungen der Caritas Steiermark sind. Er zeigt aber auch, wie unterschiedlich sich die Not zeigt und wie unterschiedlich es notwendig ist, zu helfen. Gleichzeitig sehen wir an diesen Beispielen, wie leicht es jedem von uns passieren kann, dass er in Notsituationen kommt und Hilfe benötigt.

Gerade deswegen haben wir auch im Jahr 2017 in allen Großregionen der Steiermark Regionalkoordinatoren- und Koordinatorinnen installiert, die möglichst nah an den Sorgen der Menschen sind und dazu beitragen sollen, dass jeder und jede, die Hilfe benötigen, auch Hilfe erfahren.

Gemeinsam können wir dieses Land gut gestalten und dazu beitragen, dass niemand zurückbleibt, dass alle gute Zukunft und ein gutes Leben haben. In diesem Sinne bitte ich Sie, weiterhin um Ihre Mithilfe, um Ihre Unterstützung und danke Ihnen ganz, ganz herzlich für ihr Engagement, für Ihre Spenden für ihr Mitdenken der Caritas in der Steiermark.

Herbert Beiglböck,
Caritasdirektor


Die Caritas bedankt sich bei den SponsorInnen des Wirkungsberichtes: