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Wärme und stets
ein offenes Ohr

Ein besonderer Ort
für Eltern und Kinder

Die 36-jährige Angelika Lovasz erzieht ihr sieben Monate altes Baby alleine. Im Stadt.Wohnzimmer kann sie ein wenig durchatmen und man begegnet ihr mit einem offen Ohr zu allen Fragen, die das Leben mit einem Kleinkind aufwirft.
„Wenn du Fragen hast, dann stößt du nicht auf taube Ohren, du kriegst immer Antworten. Das ist das Gute daran.“

Der harte Alltag als Alleinerzieherin

Frau Lovasz ist gelernte Köchin und Floristin – die meiste Zeit ihres Berufslebens hat si emit Saisonarbeit verbracht. Dabei hat sie auch den Vater ihres Sohnes kennengelernt – bis heute verweigert er jegliche Form der Unterstützung. Er bestreitet sogar, der leibliche Vater zu sein. Das bringt Frau Lovasz nicht nur an emotionale, sondern auch finanzielle Grenzen. Da sie ursprünglich aus Oberösterreich stammt, hat sie in Graz nur wenige Freunde und soziale Kontakte. Die Besuche im Stadt.Wohnzimmer tun ihr und ihrem Sohn sehr gut. Die regelmäßigen Besuche fördern die gesunde Entwicklung des Kindes und wirken präventiv gegen Isolation und Verarmung.
„Mein Sohn hat dadurch angefangen zu krabbeln, er sieht das bei den anderen Kindern und macht das nach.“

Durch die Gemeinschaft stärker werden

Das Zusammensitzen, das Austauschen mit anderen Müttern, sowie gemeinsame Aktivitäten – all das schätzt Frau Lovasz im Stadt.Wohnzimmer am meisten. Mittlerweile ist sie sogar als freiwillige Helferin in der caritas-Einrichtung tätig. Hier wirken das Muttersein, das Vatersein und das Mutterwerden verbindend – unabhängig von Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Hautfarbe, Status oder Bildungsgrad. Wenn sie an die Zukunft denkt, dann stellt sich Angelika Lovasz wieder ein Leben in ihrer ehemaligen Heimat in Oberösterreich vor, wo ihre Eltern wohnen und wo sie aufgewachsen ist. Und idealerweise trifft sie irgendwann auch noch auf ihre große Liebe.

Caritas Kinder, Jugend & Familienarbeit
Wir sind da für Kinder, Jugendliche und Familien mit oder ohne Behinderung, mit oder ohne Fluchterfahrung. Seit über 65 Jahren steht die Caritas für Familienarbeit. So sind wir mit der Familienhilfe für Familien in Not da, die nicht finanziell bedingt sein muss.

Unser breites Angebotsspektrum zeigt unsere Vielfalt sowie unsere Synergien auf. In der mobilen Familien- und Behindertenarbeit unterstützen, entlasten, begleiten wir Familien in schwierigen Situationen.

In den Jugendwohngemeinschaften, den mobil betreuten Wohnangeboten, sowie den Welcome Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, begleiten und fördern wir Kinder und Jugendliche in Richtung eines selbstbestimmten Lebens.

Eltern von Babys und kleinen Kindern bieten wir im Wohnhaus St. Christoph sowie im Stadt.Wohnzimmer Unterstützung sowie Stärkung in der Elternschaft. Angelika Lovasz, aus unserem Bericht, schätzt das Stadt.Wohnzimmer als Austauschort für junge Eltern – so wie weitere 125 junge Familien im Jahr 2017 auch.

Zahlen und Fakten
  • 17.762 Beratungsgespräche 
    mit 311 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.
  • 54 Jugendliche 
    unter 18 Jahren leben in sozialtherapeuthischen Caritas Jugend-WGs, sowie MOB-Wohnungen.
  • 68.504 Nächtigungen 
    von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen.
  • 262 Burschen 
    aus 11 Nationen wohnten im Projekt Welcome.
  • 153.149 Kilometer 
    legten die MitarbeiterInnen in der mobilen Betreuung zurück.
  • 23.356,82 Stunden 
    Stunden hat der Familienentlastungsdienst über das Jahr geleistet.