Für eine korrekte Darstellung der Website bitten wir Sie, diese Website in einem anderen Browser zu öffnen.

Jetzt kann wieder
Ruhe einkehren

Eine Übergangswohnung
als Anker

Josef Löwenpapst lebte aufgrund seiner Alkoholsucht kurzzeitig auf der Straße – heute hat er in einer betreuten Übergangswohnung der Caritas wieder einen warmen Platz zum Leben gefunden. Dort können Menschen maximal zwei Jahre verbringen, während sie dabei unterstützt werden, allmählich zu einem gänzlich selbstständigen Wohnen zu finden.

Ein hartes Schicksal

Herr Löwenpapst hat eine Lebensgeschichte wie viele, die irgendwann auf der Straße leben müssen: Eine Verkettung von mehreren Schicksalsschlägen – eine Krankheit, der Verlust der Arbeit, dann der Alkohol. Eine Spirale nach unten. Herr Löwenpapst kann mit seinen 52 Jahren durch seine Krankheit nicht mehr in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden.
„Früher habe ich ein Haus gebaut, hatte zwei Buben und einen Reitstall, war selbstständig. Ich habe alles gehabt, und alles von heute auf morgen verloren.“

Neue Hoffnung schöpfen

Herr Löwenpapst wurde in seinem Leben oft enttäuscht. Doch heute kann er wieder durchatmen. Nach harten Wochen als Obdachloser auf der Straße, genießt er nun wieder das schöne Gefühl, in einer eigenen, warmen Wohnung zu leben. Er ist auch nicht mehr alleine. Besonders dankbar ist der 52-Jährige für den unermüdlichen Einsatz seines Wohnbetreuers, der immer für seine Klienten da ist, notfalls auch außerhalb der vereinbarten Zeiten.
„Wenn ich was brauche, kann ich den Herrn Löffler anrufen. Du ich brauch was ... Herr Löffler schaut auf mich. Wenn ich mich nicht melde, meldet er sich und sagt oft zu mir: Bleib cool Bua!“

Caritas Basisversorgung
Unsere Arbeit erreicht Menschen, die in Krisen stecken,die in Armut geraten- oder von Krankheit betroffen sind, oder die schlicht nicht mehr weiter wissen. Ihnen stehen unsere Türen offen: zum Marienstüberl, zur Marienambulanz, zu den Notschlafstellen oder zur Lebensmittelausgabe. Die rollende Ambulanz kommt dorthin, wo Menschen selbst nicht mehr zum Arzt gehen können. Qualifizierte, kostenlose Beratung, sowie längerfristige Begleitung unterstützen die Menschen nachhaltig dabei, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Obdachlosigkeit und Wohnungsnot sind in der Steiermark und insbesondere in Graz ein großes Problem. Wir bieten daher in Notschlafstellen, Wohngemeinschaften und betreuten Startwohnungen rasche und unbürokratische Hilfe: Obdachlose Menschen erhalten ein Bett zum Übernachten oder einen sicheren Wohnplatz. Sie können sich duschen und ihre Wäsche waschen und unsere SozialarbeiterInnen begleiten sie bei den ersten Schritten zurück in ein selbstständiges Leben und Wohnen.

Zahlen und Fakten
  • 35.372 Übernachtungen 
    in Notunterkünften für wohnungslose Menschen.
  • 9.513 medizinische Behandlungen 
    in der Marienambulanz.
  • 102.715 warme Mahlzeiten 
    im Marienstüberl.
  • 288 Frauen und 108 Kinder 
    fanden Zuflucht in der FranzisCa Notschlafstelle.
  • 9.122 Personen 
    nutzten die Möglichkeit der betreuten Übergangswohnungen zum Sprung in ein selbstständiges Leben.
  • 11.000 Freiwilligenstunden 
    bei der Essensausgabe im Marienstüberl.
  • 7.750 Beratungsgespräche 
    in der Arche 38.