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Herzensbildung
an erster Stelle

Eine Ausbildung auf
Augenhöhe

Die 24-jährige Johanna Lunghammer hat ursprünglich Automobilkauffrau gelernt. Doch der reine Verkauf machte sie nicht glücklich, viel zu sehr vermisste sie das soziale Wirken in ihrem Beruf. Deshalb ließ sie sich im Caritas Bildungszentrum Nord in Rottenmann zur Pflegeassistentin und zur Diplomsozialbetreuerin für Behindertenarbeit ausbilden.
„Mir war das immer wichtig, dass ich ehrlich in der Arbeit sein kann und dass ich was Sinnvolles arbeiten kann.“

Der Weg zum
Traumberuf

Johanna wusste schon während ihrer Lehrzeit, wie wichtig ihr die Arbeit mit Menschen ist. Da ihre Familie sie finanziell nicht unterstützen konnte, schloss sie zuerst die Lehre zur Automobilkauffrau ab und sparte dann auf die Ausbildung zur Diplomsozialbetreuerin. Über das Internet entdeckte sie die Möglichkeit zur Ausbildung in Rottenmann und bewarb sich. Sie überzeugte sofort beim Aufnahmegespräch und wohnte im ersten halben Jahr sogar im Internat der Schule, bis sie später in Fahrgemeinschaften zur Schule pendelte.
„Die Caritas Ausbildung hat mein Leben extrem verändert - wo ich mir früher gedacht habe, es ist mir relativ egal, da schaue ich jetzt einfach genauer hin, reflektiere und überlege dann was ich mache …“

Übers Praktikum zum Ziel

Johanna hat im dritten Semester die Prüfung zur Pflegeassistentin absolviert und ist dann in die Ausbildung zur Diplomsozialbetreuerin für Behindertenarbeit eingestiegen. Sie hat ihre Ausbildung sehr genossen und hat mittlerweile bei einer ehemaligen Praktikumsstelle zu arbeiten begonnen. Wenn es um ihren Beruf geht, weiß sie, dass sie immer bei ihren ehemaligen LehrerInnen anrufen, nachfragen und um Hilfe bitten kann. Sie schwärmt vom guten Verhältnis und dem Kontakt auf Augenhöhe zwischen den LehrerInnen und SchülerInnen.

Ein neues Leben

Johanna liebt ihren neuen Job in einer Tagesförderstätte in ihrer Heimat, wo Menschen mit Behinderung arbeiten und gefördert werden. Sie empfindet es als das Schönste an ihrer Tätigkeit, dass man nie genau weiß, was einen erwartet und immer neue Situationen vorfindet, mit denen man umgehen muss. Ihr Wunsch ist, weiterhin authentisch und ehrlich gegenüber anderen Menschen sein zu dürfen, weil das etwas ist, was sie in ihrer Ausbildung gelernt hat und auch anderen so weitergeben möchte. Nämlich man selbst zu sein, ohne wenn und aber.

Caritas Aus- und Weiterbildung
Wir bilden Menschen verschiedenen Alters aus und gehen dabei auf ihre individuellen sozialen Bedürfnisse ein. Dies beginnt schon im Marienkindergarten, wo Kinder aus unterschiedlichsten Nationen in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt werden. Für ältere Kinder und Jugendliche, die sich für eine Arbeit in der Sozialbetreuung interessieren, bieten wir fundierte Ausbildungen in unseren Schulen für Sozialbetreuungsberufe an. Die AbsolventInnen dieser Schulen sind danach gerüstet für die Arbeit mit älteren Menschen, Kindern und Jugendlichen, Familien, Menschen in schwierigen Lebenslagen oder Menschen mit Behinderung. Außerdem bieten wir Bildungsmaßnahmen wie Sprachkurse an und veranstalten Tagungen, Workshops und Lehrgänge für alle, die sich fachlich und persönlich weiterbilden möchten.

Zahlen und Fakten
  • 1.573 SchülerInnen 
    wurden an vier Standorten in Sozialberufen ausgebildet.
  • 4.018 Erwachsene 
    nahmen Weiterbildungsangebote der Caritas-Akademie in Anspruch.
  • 125 Kinder 
    aus 32 Nationen besuchen den Marienkindergarten.
  • 2.121 Kinder 
    Kinder nützten die Möglichkeit der Schulsozialarbeit.
  • 40 Kinder 
    wohnen jährlich in unserem Internat.
  • 170 SchülerInnen 
    wurden im Schulfach „Glück“ unterrichtet.
  • 113 SchülerInnen 
    wurden in den zwei Caritas Schülerhorts betreut.